Das Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e. V. und die Diakonische Soziale Dienste gGmbH (DSD) präsentierten sich gemeinsam bei der Föritztaler Firmenmesse „förfit“ und der Fachkräfte- und Ausbildungsmesse „famos“. Beide Veranstaltungen bieten eine wichtige Möglichkeit, junge Menschen für Ausbildungs- und Arbeitsplätze in der Region zu gewinnen.
Gerade in Südthüringen stehen viele Einrichtungen vor der Herausforderung, dass die Bevölkerung älter wird, der Pflegebedarf steigt und gleichzeitig junge Menschen die Region verlassen. Die Diakonie möchte deshalb attraktive berufliche Perspektiven direkt vor Ort aufzeigen.
Ausbildung mit persönlicher Begleitung
Ein Schwerpunkt liegt auf der Pflegeausbildung. Damit Auszubildende gut auf ihren Berufsalltag vorbereitet werden, setzt die Diakonie auf speziell weitergebildete Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter. Sie begleiten die Auszubildenden während ihrer praktischen Einsätze und helfen dabei, die Inhalte aus der Berufsschule sicher mit der Praxis zu verbinden. So soll der Einstieg in den Beruf erleichtert und Ausbildungsabbrüchen entgegengewirkt werden.
Neben der Pflege gibt es zahlreiche weitere Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten – unter anderem in der Pädagogik, Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Verwaltung und im Handwerk. Auch duale Studiengänge, Zertifikatsprogramme für Quereinsteiger, Freiwilligendienste, Schnupperpraktika und ehrenamtliches Engagement bieten verschiedene Wege, die Diakonie kennenzulernen und beruflich einzusteigen.
Vielfältige Angebote direkt vor Ort
Die DSD ist vor allem in der Altenhilfe und Pflege tätig. Dazu gehören stationäre Pflegeheime, betreute Wohnanlagen, ambulante Sozialstationen, Tagespflegen und spezialisierte Palliativeinheiten.
Das Diakoniewerk arbeitet unter anderem in der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe und an Förderschulen. Hinzu kommen verschiedene karitative Beratungs- und Unterstützungsangebote. Beide Organisationen sind mit ihren Einrichtungen fest in der Region und im Gemeindeleben des Föritztals verankert und bieten dort Ausbildungs- und Arbeitsplätze.
Miteinander stärken und Generationen verbinden
Die Arbeit der Diakonie geht über die klassische Versorgung hinaus. In verschiedenen Projekten werden beispielsweise alleinlebende ältere Menschen gezielt angesprochen, um Einsamkeit und soziale Isolation frühzeitig zu verhindern.
Auch Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen arbeiten miteinander und ermöglichen gemeinsame Aktivitäten von Jung und Alt. Weitere niedrigschwellige Angebote wie Sprachförderung, Hausaufgabenhilfe und Begegnungscafés schaffen Möglichkeiten für Austausch und helfen dabei, Berührungsängste gegenüber Unterstützungsangeboten abzubauen.
Gute berufliche Rahmenbedingungen
Für Mitarbeitende bietet die Diakonie vielfältige berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und verlässliche Rahmenbedingungen nach dem kirchlichen Tarifrecht. Dazu gehören ein transparentes Entgeltsystem mit regelmäßigen Stufensteigerungen, Ausbildungsvergütungen, Sonderzahlungen, Schicht- und Zeitzuschläge, Kinderzuschläge sowie eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung.
Mit ihrem gemeinsamen Auftritt bei „förfit“ und „famos“ zeigen Diakoniewerk und DSD, wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten bei der Diakonie sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass soziale Berufe wichtige Aufgaben für die Zukunft der Region übernehmen und sinnstiftende, professionelle und langfristige Arbeitsmöglichkeiten direkt vor Ort bieten.
– Steffen Breitung und Anna Saller