Die „Hanäschdaffer Bimmelbah“ auf großer Zuckertütenfahr

Für die angehenden Schulanfänger der Diakonie Kindertagesstätte „Hanäschdaffer Bimmelbah“ markierte ein ganz besonderer Ausflug den Endspurt ihrer Kindergartenzeit. Die traditionelle Zuckertütenfahrt führte die Kinder in diesem Jahr in die zauberhaften Saalfelder Erlebniswelt – ein Tag voller Abenteuer, Glitzer und geheimnisvoller Wesen. Die Aufregung war bereits am frühen Morgen am Pressiger Bahnhof zu spüren. Mit dem Zug und später dem Bus startete die Waldgeister in Richtung Saalfeld. Kaum an der Erlebniswelt angekommen, gab es kein Halten mehr: Zuerst wurde der Spielplatz ausgiebig getestet, bevor die Kinder in eine Welt eintauchten, die normalerweise nur in Märchenbüchern existiert. Im „Feenweltchen“ bereiteten die Feen den Kindern einen herzlichen Empfang. Damit die kleinen Besucher für den weiteren Weg gut gerüstet waren, erhielt jeder Schulanfänger einen speziellen Schutzzauber. Mit kunstvollen Motiven auf den Wangen und einer ordentlichen Portion echtem Feenstaub versehen, machten sich die Schulanfänger auf den Weg in den Wald der Waldgeister. Dort gab es viel zu entdecken: Geheimnisvolle Geister, grimmige Trolle und beeindruckende Drachen säumten den Pfad. Besonders die Feenwiese und der Trollschatzplatz sorgten für staunende Gesichter und leuchtende Augen. Nach einer kleinen Stärkung folgte der nächste Höhepunkt: Der Abstieg in die berühmten Feengrotten. Bei der faszinierenden Führung lernten die Kinder die unterirdische Welt kennen. Die kleinen Entdecker zeigten sich als echte Experten und löcherten den Führer mit vielen neugierigen Fragen. Zur Erfrischung durften alle im Shop das „gute Saalfelder Wasser“ direkt an der Wasserstelle probieren. Zurück im Tageslicht war der Tatendrang noch nicht gebremst. Im Feenwäldchen galt es, die letzten Stempel für den Entdeckerpass zu sammeln. Wer alle Stationen erfolgreich gemeistert hatte, durfte seinen Pass bei den Feen gegen einen kleinen Schatz eintauschen. Bevor die Heimreise mit Bus und Zug angetreten wurde, durfte natürlich eines nicht fehlen: Ein leckeres Eis zur Belohnung für einen ereignisreichen Tag. Müde, aber überglücklich und mit vielen neuen Geschichten im Gepäck, kehrten die Kinder nach Hause zurück. Ein solch gelungener Tag ist nur durch tatkräftige Unterstützung möglich. Die Schulanfänger der „Hanäschdaffer Bimmelbah“ und ich als ihre Erzieherin möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich bei Kerstin Herrmann für die liebevolle Unterstützung bedanken, die diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht hat.

Die Erzieherin Ramona Barnickel im Namen aller Kinder und Erzieherinnen der „Hanäschdaffer Bimmelbah“.